Doppeltitel bei der Deutschen Meisterschaft für Christian Senft

Vize-Weltmeister aus Bad Münder bleibt ungeschlagen im TaekwondoGehrden (23.11.2019). Die diesjährige Deutsche Meisterschaft im Taekwondo Poomsae-, Freestyle- und Para-Lauf wurde von der Deutschen Taekwondo Union e.V. (DTU) im nahegelegenen Gehrden ausgetragen. Und so wundert es nicht, dass das Redfire Kampfsport Team e.V. aus Bad Münder mit zehn Sportlern zum wichtigsten nationalen Turnier des Jahres und mit acht Nachwuchstalenten zum dazugehörigen Deutschen Jugend Cup nach Gehrden fuhr. Etwa 300 Taekwondo-Sportler aus elf Landesverbänden kämpften um die Titel des Deutschen Meisters, einige auch um sich für die kommende Weltmeisterschaft zu qualifizieren.

Im Anschluss an die Eröffnungsfeierlichkeiten zeigten Christian Senft und seine Sportler bereits bei den Teamstarts, dass sie in den letzten Wochen ein straffes Trainingsprogramm absolviert hatten. Das Master-Team (über 31 Jahre) mit Christian Senft, Paul Knauthe (TSV Bad Eilsen e.V.) und Stefan Brummer (TKD Rudelzhausen e.V.) gewann ebenso erfolgreich den Titel wie das Team der Schülerinnen (8 bis 11 Jahre) mit Hannah Do aus dem Redfire, Jasmin Flotow und Sabrina Sidor (beide Team NWTU). Das Damen-Team mit Jenna Labinski, Felina Schneider und Bianca Schönemeier (AK 18-30 Jahre) und das Team der Kadettinnen mit Zoe Pietruszak, Viktoria Scholtyssek und Patrizia Mansour (TSV 1904 Feucht e.V.) sicherten sich jeweils den Deutschen Vize-Titel. Auch im Paarlauf hat der Cheftrainer vom Redfire Kampfsport Team e.V. eine gute Auswahl getroffen. Alexander Böttinger und Bianca Schönemeier holten bei den 18- bis 30-Jährigen ebenso Bronze wie Anna Siepmann und Tim Do bei den Junioren. Die Einzelwettkämpfe gestalteten sich bei dieser Meisterschaft als äußerst hart umkämpfte Wettkampfklassen mit hohen Teilnehmerzahlen. Insbesondere die Altersklasse der 41- bis 50-jährigen Herren war spannend bis zur Siegerehrung. Christian gewann in diesem stark besetzten Wettkampf bei Punktegleichstand aufgrund seiner höheren Präsentationswerte gegen Michael Bussmann (Team BTU) und ist somit erneut Deutscher Meister im Poomsae Einzel. Ebenso gelang dem 15-jährigen Tim Do, einer fieberhaften Erkältung zum Trotz, der Titelgewinn. Tims Schwester, Hannah Do, gewann Bronze bei den 8- bis 11-Jährigen und auch Zoe Pietruszak bekam im Freestyle (AK 12-17 Jahre) die Bronzemedaille überreicht. In der Vereinswertung erreichte das Redfire Kampfsport Team e.V. den zweiten Platz, ebenso wie die Niedersächsische Taekwondo Union e.V. in der Länderwertung. „Vier Deutsche Meister, drei Vize-Meister und vier Bronzemedaillen – ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen dieses Turnieres, auch wenn es immer noch Luft nach oben gibt“, so Christian Senft am Ende des ersten Wettkampftages.

Der nächste Turniertag war den rund 170 Nachwuchssportlern vorbehalten. Beim Deutschen Jugend Cup unterstütze der Redfire-Cheftrainer Christian Senft die NTU-Vize-Jugendlandestrainerin Bianca Schönemeier beim Coaching der sieben Nachwuchssportler aus Bad Münder. Dabei gewannen im Teamlauf der 15- bis 17-Jährigen Anneke Carstens, Josefine Watermann und Isabell Penshorn (SG Bomlitz-Lönsheide e.V.) die Silbermedaille, Imke Japes errang zusammen mit Jette Jorritsma und Esther Kummetz (Team NWTU) Bronze. Auch beim Paarlauf in dieser Altersklasse blieben die Erfolge nicht aus. Imke Japes und Leonhard Scholtyssek erkämpften sich den zweiten Platz, Anneke Carstens und Maik Hoffmann gewannen Bronze. In den stark besetzten Einzel-Wettkampfklassen bekam Leonhard Scholtyssek mit nur 0,3 Punkten Rückstand die Bronzemedaille überreicht. In der Wettkampfklasse der jüngsten Teilnehmer (8 bis 11 Jahre, Grün-blau- bis Blau-rot-Gurt) überraschte Bjelle Dyck mit ihrem ersten Auftritt auf nationaler Ebene durch ihre starken Poomsae-Läufe. Sie verpasste das Finale nur ganz knapp mit 0,5 Punkten Rückstand hinter der Achtplatzierten. Bianca Schönemeier, die Bjelle für den NTU-Nachwuchskader entdeckt hat, ist mit der Leistung der 8-Jährigen mehr als zufrieden. „Es war das erste Turnier, bei dem Bjelle nicht mehr nach dem ‚K.o.-Prinzip‘ bewertet worden ist, sondern allein auf der Wettkampffläche stand und von den fünf Kampfrichtern mit Punkten bewertet wurde. Dieses hat sie trotz ihrer Aufregung sehr gut geschafft und wir werden in Zukunft sicherlich noch viele weitere gute Leistungen von ihr zu sehen bekommen!“, so die Vize-Jugendlandestrainerin stolz.

 

 



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