DAN Bad Münder

Fröhnel scheitert an Bruchtest

Landes-Dan-Prüfung in Bad Münder

 

Nachdem das Redfire Kampfsport Team am vergangenem Wochenende bereits sieben neue Schwarzgurte (Pascal Otto 1.Dan, Anique Ossowski 1.Dan, Dray Krajewski 1.Dan, Kristina Sailer 1.Dan, Fuad Mamedov 2.Dan, Carina Hergesell und Aljoscha Hergesell beide 3.Dan) in ihrem Team begrüßen dürfen, richtet das Team um Trainer Christian Senft die Prüfung zum schwarzen Gürtel in Bad Münder selber aus. Auch hier gehen unter den 25 Anwärtern drei „Reddys“ an den Start. Mit Magdalena Fröhnel (14 Jh.), Stefanie Stummeyer (43Jh.) und Bernd Nulle (48) absolvierten drei Sportlerinnen und Sportler der TUSPO Bad Münder die Prüfung zu einer höheren Dan-Graduierung. Bei der Dan-Prüfung handelt es sich um eine Prüfung der technisch-taktischen und konditionellen  Fähigkeiten und Fertigkeiten im Taekwondo. Geprüft werden mehrere Fächer wie z.B. Poomsae, Einschrittkampf, Vollkontakt-Freikampf, Selbstverteidigung und Bruchtest. Bei den Formen eines der Spezialgebiete des Redfire – hier ist der Redfire amtierender zweifacher Deutscher Vereinsmeister – war Magdalena Fröhnel die herausragende Sportlerin. Die amtierende Deutsche Vize-Meisterin in der Einzelkategorie spielte ihre Stärken mit Überkopftritten sofort aus. Auch im Bereich Einschrittkampf wusste die Jugendliche sofort zu überzeugen. Allerdings konnte sie auch die Vollkontakt-Freikampf mit Kopftreffern sicher für sich entscheiden. Nur in der Spezialdiszipli9n von Trainer Christian Senft (6. Dan Taekwondo, 4. Dan Ju-Jutsu, 3. Dan Budo-Jitsu und 1.Dan Judo) wurden die Angriffe von mehreren bewaffneten Angreifern mehrfach unterbrochen, so dass die junge Sportlerin eine Kontrolle der Situation nicht unter Beweis stellen konnte. Im obligatorischen Bruchtest musste die gerade erst 14 Jahre alt gewordene zierliche Sportlerin bereits eine Brettstärke von 2 cm mit Hand, Fuß und Sprungtechniken zum Bruch bringen. Eine zu große Portion Respekt lähmte Magdalena, so dass sie lediglich zwei der fünf Bretter zerschlug. Damit bestätigten sich am Ende der Prüfung die Befürchtungen von Senft, dass sie die Prüfung zum 3. Poom (Schwarzgurt für Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren) nicht bestehen wird.

Stefanie Stummeyer und Bernd Nulle konnten hier deutlich souveräner die Disziplinen absolvieren und zerschlugen auch alle Bretter, so dass es am Ende 2. Dan für Stefanie und sogar 3. Dan für Bernd Nulle hieß.

Nun steht für Magdalena und dem Redfire Team um Christian Senft die Austrian Open am kommenden Wochenende in Wien vor der Tür.

 

Kommentare sind geschlossen.